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   Ehrung unseres langjährigen Vorstandsvorsitzenden

Siggi Störrle

 

Siggi Störrle wurde am 16.3.1989 in der damaligen Hauptversammlung zum Vorstandsvorsitzenden gewählt, mithin vor mehr als 23 Jahren.  Eine Generation lang hat er die Vorstandsgeschäfte umsichtig, erfolgreich und mit größtem persönlichem Engagement geleitet. Er war damals, am Anfang seiner Vorstandstätigkeit, selbst Eigentümer eines Cessna – Privatflugzeugs.

Er war mit Herz und Seele Flieger und Vereinsvorstand. In diese Zeit seiner Vorstandschaft fielen die Zerstörung unserer früheren Flugzeughalle durch den Wirbelsturm „FRANZ“, der Abbau des alten Clubheims und der Neubau des kombinierten Clubheims mit Flugzeughalle, der viel Aufwand, Entbehrungen und Probleme bescherte. Siggi Störrle leistete hervorragende Vorstandsarbeit. Siggi Störrle trat auch privat in eine Haltergemeinschaft ein, als unser damals zweites Flugzeug D-ENLS veräußert werden musste, um die finanzielle Situation etwas zu entspannen.

Im vergangenen Jahr hatte sich der Gesundheitszustand bei Siggi Störrle verschlechtert, so dass er wünschte, die aktive Führung des Clubs aufzugeben. In einer Außerordentlichen Hauptversammlung Anfang Februar 2012 wurde dann unser Fluglehrer Harald Kappus zu seinem Nachfolger im Vorstandsamt gewählt.

Siggi Störrle wurde noch in der Außerordentlichen Hauptversammlung für die Neuwahl des Vorstandes im Februar zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Die eigentliche Ehrung konnte erst bei der diesjährigen Hauptversammlung durch den neuen Vorsitzenden Harald Kappus vorgenommen werden.

Harald Kappus dankte Siggi Störrle noch einmal für seinen unermüdlichen Einsatz über so viele Jahre hinweg.

Harald Kappus überreichte im Rahmen der Ordentlichen Hauptversammlung die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft und ein kleines Geschenk, das ihn ans Fliegen und an schöne Tage im Kreise seiner Fliegerkameraden erinnern sollte.

 

 

AEROCLUB FREIBURG e.V.

                  

                                      

                                                                                                             Freiburg, im August 2002  

aktualisiert im Dezember 2009

Keine Generationenprobleme

beim „fliegenden Personal“ des ACF

 

Die Zusammensetzung der Mitgliederschaft des Aeroclub Freiburg e.V. aus unterschiedlichsten Berufen und Menschen verschiedenster Herkunft, beispielsweise auch aus Afrika und Amerika, und mit unterschiedlichsten Interessen und Veranlagungen, ist schon beachtlich. Unter den Piloten finden sich Lehrer, Handwerker, Unternehmer, Beamte, Studenten, Architekten, Finanz- und Versicherungsfachleute, Rentner, Ärzte und Zahnärzte, Ingenieure und andere Fachleute fast jeder Fachrichtung.  Auch Pilotinnen sind unter den Aktiven. Bei den Clubabenden hat man so auch Ansprechpartner für alle möglichen privaten Anliegen, und immer wird einem selbstverständlich bei einem persönlichen Anliegen von den Kameraden sofort geholfen, beispielsweise wenn das „zweitwichtigste Fortbewegungsmittel“ der Piloten, das Auto, mal ein kleines oder auch ein größeres Problem hat. Auch dafür gibt es eine Anzahl Fachleute im Kreis der Mitglieder.

 

Unvergleichlich ist aber insbesondere die Altersspanne unserer aktiven Piloten. Es ist unglaublich, aber es liegen mehr als 70 Fliegerjahre zwischen dem jüngsten und ältesten aktiven Piloten!

 

Da ist unser jüngster „Aktiver“: David Streif. Eigentlich ist er noch Fliegerlehrling, aber ein sehr aktiver. Er wohnt von allen Mitgliedern auch am weitesten weg von Freiburg, nämlich in Montreal, Kanada. Dorthin ist die Familie Streif, aus dem Umkreis von Offenburg stammend, vor vier Jahren für eine vorübergehende Zeit von 6 Jahren gezogen, weil Davids Vater eine Stelle am dortigen deutschen Gymnasium als Mathematik- und Physiklehrer angenommen hat.

 

 

David schult derzeit also bei Laurentide Aviation in Montreal. Die Laurentians sind die Berge nördlich von Montreal. In Kanada kann die Pilotenschulung schon bei einem Alter von 14 Jahren begonnen werden. Dave ist Anfang August gerade mal 15 geworden und schult bereits seit einigen Monaten. Nach 15 Flugstunden mit einem Fluglehrer und 5 Solostunden und bestandenem Test erhält Dave dann erst einmal die „Recreation Pilot’s License“, bevor er dann mit 17 seine volle PPL – Lizenz erhält. Ihm schwebt eine Karriere als Pilot bei der Lufthansa vor auf einer Boeing 737-400. Die Ausbildungsstätte der Lufthansa für Piloten in Phoenix, Arizona / USA hat Dave in diesem Sommer auch schon besucht bzw. besichtigt. In einigen Monaten wird er wohl in Kanada voll ausgebildeter PPL - Pilot sein.

 

Dann ist da unser ältester und zweifellos an Erfahrung reichster Pilot Hans-Ekkehard Bob ein überaus fleißiger Flieger in unseren Reihen. Er ist heute 92 (Stand Dezember 2009), bei bester Gesundheit, und fliegt besonders gerne die Robin Jodel DR 400.

 

Hans-Ekkehard Bob blickt auf eine legendäre fliegerische Vergangenheit zurück. Mit seinen bisher mehr als 10.000 Flugstunden hätte er 100 Mal die Erde umrunden können. Er war im 2. Weltkrieg bereits Jagdflieger im Jagdgeschwader „Grünherz“. Hans-Ekkehard Bob ist Ritterkreuzträger.

Während seiner Zeit als Jagdflieger flog Hans-Ekkehard Bob praktisch alle damals im Einsatz befindlichen Flugzeuge wie Ju 52, Ju 86, Do 11, Do 17, Do 23, Me 109, Me 110 und war später auch mit der Einrichtung von Flugplätzen für die neu in Einsatz kommenden Me 262 Düsenjägerverbände betraut.

 
Nach Kriegsende baute Hans-Ekkehard Bob eine eigene Industriefirma für Bohrgeräte in Celle auf, die er nach 30 Betriebsjahren, zwischenzeitlich war er 75 geworden, veräußerte.

 

Während seiner Zeit als Firmeneigentümer in Celle pendelte Hans-Ekkehard Bob lange Zeit zwischen Celle und Freiburg mit dem Flugzeug. Er hatte seinen Familienwohnsitz nach Freiburg in die Nähe seiner geliebten Heimatstadt Staufen gelegt.